Klaus
Kuchenbaur verteidigt Titel
Bis
zur letzten Runde spannend blieb das Turnier um den Titel des
Schnellschach-Königs 2011
des Schachclubs Kirchseeon.
Die Auslosung wollte es, dass die beiden in Führung liegenden Kontrahenten
im letzten Match aufeinander trafen.
Dabei lagen leichte Vorteile bei Horst Höntschke, der auf Klaus Kuchenbaur
einen halben Punkt Vorsprung hatte, so dass ihm ein Remis zum Titelgewinn
gereicht hätte.
Doch in einem dramatischen Endspiel, bei dem zuletzt beide Spieler neben dem
König nur je einen gleichfarbigen Läufer sowie 2 Bauern auf dem Brett
hatten, gelang es Kuchenbaur in der Zeitnot-Phase so günstig abzuwickeln,
dass am Ende sein Freibauer das Ziel etwas früher erreichen konnte.
Höntschke blieb nichts anderes übrig als seinen König als Zeichen der
Aufgabe umzulegen. Kuchenbaur verteidigte somit seinen Titel aus dem Vorjahr
und blieb als einziger Teilnehmer mit 5 Siegen und 4 Remis ungeschlagen.
Routinier Rudolf König und Vereinsmeister Mike Lausmann kämpften verbissen
um den letzten Platz auf dem Siegerpodest; beide verloren etwas unerwartet
ihre Spiele
der letzten Runde und beendeten den Wettkampf mit je 5 ½ Zählern.
König sicherte sich dabei Rang 3 durch die bessere Feinwertung.
Insgesamt nahmen dieses Jahr nur 11 Spieler an diesem Wettbewerb teil, wobei
Michael Dornreiter am letzten Turniertag nicht mehr antreten konnte und aus
der Wertung genommen wurde.
Bei einer Bedenkzeit von 20 bzw. in den letzten Runden lediglich 15 Minuten
pro Spieler und Partie wurde so manches Match durch einen Fehlgriff in hoher
Zeitnot entschieden.
Der
Endstand:
| 1.
Klaus Kuchenbaur (7) |
6. Günther Utz (5 – 17,25) |
|
2. Horst Höntschke (6,5) |
7. Wolfgang Seiberl (4) |
|
3. Rudolf König (5,5 – 22,5) |
8. Kurt Franz (3,5) |
|
4. Mike Lausmann (5,5 – 20,5) |
9. Bernhard Bettinger (3) |
|
5. Helmut Schädlich (5 -20,25) |
10. Gerhard Ziegler (0) |
Zufriedenstellender Saisonbeginn für Schachclub Kirchseeon
Die
Spiele um die Münchner Schach-Mannschafts-Meisterschaft 2011, die
traditionell
am Anfang der Saison ausgetragen werden, gingen Mitte Mai zu Ende.
Der Schachclub Kirchseeon nahm daran mit 3 Mannschaften teil.
Die 1. Garnitur startete mit einem 8-er Team in der Klasse B, Gruppe 2, die
beiden
Reserveteams mit jeweils 6 Spielern in den Gruppen D 1 und D 2.
Insgesamt kamen dabei in 21 Kämpfen an den 20 Brettern 29 Spieler zum
Einsatz.
Von ihnen fehlten bei keinem einzigen Match Horst Höntschke, Klaus
Kuchenbaur,
Franz Obpacher (Team 1), Bernhard Bettinger, Rudolf König, Friedrich Zäh,
Helmut Schädlich (Team 2) sowie Gerhard Ziegler (Team 3).
Am erfolgreichsten schnitt dabei Bettinger ab, der als Einziger im gesamten
Wettbewerb ungeschlagen blieb, 6 Partien gewann und einmal remisierte.
Ihm am nächsten kamen Zäh mit einer Ausbeute von 5 ½ Zählern sowie Schädlich
und
König mit jeweils 5 Punkten. Das Gesamt-Punktekonto ist mit 19:23 leicht
negativ,
die Brettpunkte mit 71:69 nahezu ausgeglichen.
Kirchseeon 1 hatte es in der Klasse B-2 bis auf eine Ausnahme mit Gegnern zu
tun,
deren nominelle Spielstärke höher bewertet war.
Unter diesen Umständen ist der 4. Platz im 8er Feld, den man mit 6:8 Punkten
und 26,5:29,5 Brettpunkten errang, als sehr zufriedenstellend zu bewerten.
Damit behauptet sich das Team seit der Neugründung des Vereins im Jahr 1982
und
dem damaligen sofortigen Aufstieg in die B-Liga ununterbrochen in dieser
Klasse.
Das
Reserveteam spielte bis zur letzten Runde um den Aufstieg in die C-Klasse,
verlor jedoch das entscheidende Match gegen den SC Roter Turm Altstadt 4 mit
2:4 und fiel aufgrund der etwas weniger erzielten Brettpunkte (27,5:14,5)
hinter dem mit 11:3
punktgleichen SC Garching 6 auf den 3. Platz zurück.
Der Verein hofft nun, dass im kommenden Jahr der nächste Anlauf zum Aufstieg
gelingt.
Team 3 musste im Laufe der Saison immer wieder Spieler für die höheren
Mannschaften abstellen
und trat daher oftmals ersatzgeschwächt an.
Ansonsten wäre vielleicht eine bessere Platzierung als der 7. Platz in
Gruppe D-2 möglich gewesen, denn 4mal musste man mit 2 ½ : 3 ½ nur die
knappste aller Niederlagen hinnehmen
und trennte sich 2mal remis.
Erfreulich dabei war, dass trotz der Personalnot im gesamten Wettbewerb kein
einziges der insgesamt 42 Bretter unbesetzt blieb.
Für den Teamgeist spricht auch, dass in der letzten Runde mit dem fast
88-jährigen Peter Wisgigl das älteste Mitglied einsprang, um die Mannschaft
zu vervollständigen.
Am Ende standen 2:12 Mannschafts- sowie 17:25 Brettpunkte auf dem Konto.
Münchner Mannschafts-Meisterschaft 2011
Schachturniere 2010
Schachturniere 2009
Weiterführende Links
Schachverbände
Schachbezirk München
Schachbund Bayern
Schachbezirk Oberbayern